Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur e.V.
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Hier finden Sie Änderungen im laufenden Programm bzw. Vorinformationen zum kommenden Programm und weitere interessante Nachrichten Die 5. Engelthaler Musik- und Kulturtage 2018 stehen bevor. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Die Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal öffnet am Wochenende 25. und 26. August 2018 ihre Pforten zu den 5. Engelthaler Musik-und Kulturtagen. Die Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur e.V. lädt gemeinsam mit der Abtei alle Freunde der klassischen Musik zu zwei außergewöhnlichen Musiktagen ein. Die beiden Veranstaltungen sind Bestandteil des „Kultursommer Mittelhessen 2018“. und bieten dem interessierten Publikum besondere Highlights.  Am Samstag 25.08. konzertiert die „Cappella Musica Dresden“, eine Kammermusik-formation der Dresdner Kapellsolisten, deren Mitglieder allesamt zum Sächsischen Staatsorchester der Dresdner Semperoper gehören. Sie bringen „Barockes aus Dresden“ zu Gehör. Fünf Streicher plus Cembalo und Solotrompete spielen mitreißende und vitale Interpretationen der Barockmusik. Am Sonntag 26.08.2018,  dem zweiten Konzerttag, erleben wir ein Wiedersehen mit dem Ensemble „Intermezzo Armonico“ aus Hannover. Zwei Flöten und eine Harfe musizieren zu dem Thema „LICHT- FARBE-LEBEN“ und verzaubern das Publikum mit heiterer und spielfreudiger Musik und Poesie aus der Zeit des Barock bis zum 20. Jahrhundert. Den Kartenvorverkauf zu den beiden Konzerten hat das Reisecenter Altenstadt (Tel. 06047-5660) mit Beginn am 02.07.2018 übernommen. Ferner können Karten–reservierungen per E-Mail unter info@aggk.de vorgenommen werden. Abholung an der Abendkasse. Der Eintritt kostet je Konzert 20 Euro, ermäßigt 15 Euro. Für beide Konzerttage wird auch ein Kombiticket zu 35 Euro, ermäßigt 25 Euro angeboten. Ausführliche Informationen gibt es im Internet auf der Homepage der Gesellschaft unter <www.aggk.de> Altenstadt 27.06.2018 – August Trützler Das Streicherensemble der „Cappella Musica Dresden“ Mithras, Phaeton, Römer und Wetterauer Altarbilder Eine lebendige und beeindruckende Tour Unter dem Motto, warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt, hat die Altenstädter Gesellschaft für Geschichte und Kultur e.V. (AGGK) vor einigen Tagen eine Tagesfahrt nach Dieburg und Darmstadt unternommen. Das Interesse war sehr groß, da Dieburg, die historische Park- und Gartenstadt an der Gersprenz, eine umfangreiche und bedeutende Sammlung von römischen Alltagsgegenständen und Götterskulpturen besitzt. Dieburg war im römischen Reich - als Kaiser Hadrian 125 n. Chr regierte - ein Verwaltungshauptort und bildete eines der kulturellen und wirtschaftlichen Zentren des damaligen Reiches ab. So ist es nicht verwunderlich, dass dort in der Neuzeit weltweit bedeutende römerzeitliche Funde entdeckt wurden. Hervorzuheben ist eine beidseitig skulptierte Reliefplatte eines Mithras Kultbildes mit gut erhaltenen Stifterinschriften. Mithras war eine Göttergestalt , eine Personifizierung der Sonne, und stand im Gegensatz zum Christentum und konnte neue Anhänger nur durch Mission gewinnen. Es gibt heute auch noch viele Geheimnisse rund um diesen Kult. Auf der Rückseite der Reliefplatte ist die Phaetonsage dargestellt, und zwar wie der Sohn des Sonnengottes Helios, Phaeton, die Herrschaft über den Sonnenwagen verlor und in die Tiefen des All stürzte. Ebenso beeindruckt waren  die Teilnehmer von dem ausssergewöhnlich gut erhaltenen Jupitergigantenreiter und einer im Jahre 1968 entdeckten Jupitersäule, dem obersten Gott im römischen Reich. Die gesamte Ausstellung aus der römischen Zeit wurde im Stadtmuseum Schloss Fechenbach präsentiert, einem ursprünglich barocken Schloss, welches um 1860 im spätklassizistischen Stil umgebaut wurde. Von dort ging es dann nach Darmstadt zum Hessischen Landesmuseum , wobei zuvor noch eine wunderbare Rast auf dem Marktplatz eingelegt wurde. Der Marktplatz ist der zentrale Platz im historischen Stadtzentrum und befindet sich direkt neben dem Residenzschloss. Gestärkt wurde dann die Sonderausstellung „Beschaffenheit des Himmels“ besichtigt. Hier wurden uns besondere Originalexponate von Altaraufsätzen und Altartafeln u.a. aus unserer Region präsentiert. Es handelte sich dabei um Altarmalereien des Spätmittelalters, die tief von der Religiosität geprägt waren. Besonderen Augenmerk legte die Reisegruppe auf den Friedberger und den Ortenberger Altar ( um 1420) sowie den Niedererlenbacher und Seligenstädter Altar. Anschließend konnten sich die Teilnehmer noch die vielfältigen Exponate und Ausstellungen im Landesmuseum ansehen. Das Universalmuseum zählt zu den größten Museen in Deutschland und vereinigt zahlreiche Sammlungen aus den Bereichen Kunst-,  Kultur- und Naturgeschichte. Alle Teilnehmer waren von dem Gesehenen sehr beeindruckt und erstaunt, welche hervorragenden Schätze doch in der näheren Umgebung vorhanden sind. Zahlreiche Stimmen waren am Abend bei der Ankunft in  Altensstadt zu hören, die gerne nochmals das historische Dieburg und Darmstadt besichtigen würden
Alle hier angegebenen Änderungen sind im hier veröffentlichten Programm und auf dem Flyer bereits berücksichtigt.